Seminare
Oft prägen allerdings Unsicherheit und Unwissenheit das Verhalten gegenüber behinderten, alten bzw. mobilitätsbeeinträchtigten Menschen. Das Ziel der angebotenen Seminare ist die Förderung sozialer Kompetenzen im Umgang mit mobilitätsbeeinträchtigten Menschen - Fähigkeiten, die letztendlich allen Gästen zugute kommen. In Hinblick auf das Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes bzw. den daraus erwachsenden Ansprüchen an den Tourismus sind derartige Kenntnisse durchaus von Vorteil. Auch in Deutschland und der Schweiz werden derartige Seminare von verschiedenen Institutionen bereits angeboten.
Seminar: Behinderung erleben
Eine Einführung in die Konzepte des barrierefreien Tourismus für Alle, seine Folgerungen für die im Tourismus beschäftigten (Gleichstellungsgesetz) sowie die Vermittlung von Informationen über verschiedene Behinderungsarten stehen am Anfang dieses Seminars.
Im Vordergrund aber steht die Auseinandersetzung mit physischen Barrieren - das Erleben von eingeschränkten Möglichkeiten und damit verbundenen Problemen u.a. sollen tatsächlich beeinträchtigte Menschen unter Anleitung/Moderation den TeilnehmerInnen Erlebniseinsichten bringen.
Ein weiterer Schwerpunkt dieses Seminars ist die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung im Vorfeld und von Hilfestellungen bei Adhoc-Entscheidungen. MitarbeiterInnen müssen sowohl über mögliche Unterstützungen in sozial- und medizinischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Zugängigkeit der Sehenswürdigkeiten und Attraktionen etc. Bescheid wissen um effizient helfen/unterstützen zu können. Informationen zu den genannten Themen werden vermittelt.sowie Grundlagen und Konzepte des "barrierefreien Urlaubs für alle".Seminar: Kommunikation und Kooperation
In
der Vermittlung allgemeiner Erkenntnisse aus der
Kommunikationswissenschaft in Verbindung mit speziellen Anliegen von
Menschengruppen mit besonderen Bedürfnissen geht es darum, sich der
unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten bewusst zu werden und
damit umgehen zu lernen. Nur über die Akzeptanz "gleichrangiger"
Kommunikationsformen ist Kooperation - und nicht "Herrschaft" möglich.
Besonderes Augenmerk wird auf die Vermeidung diskriminierender
Verhaltensweisen und Sprachmuster gelegt sowie auf positives
Frageverhalten.
Des weiteren gilt es, Konfliktpotenziale zu
erkennen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Der Umgang mit Konflikten
- Erkennen von Eingriffsmöglichkeiten bzw. das Durchbrechen von
typischen Konfliktabläufen ist ein Ziel dieser Seminareinheit.
Die
Vorstellung einiger Methoden zur Stressreduktion als eine Möglichkeit,
sich selbst zu entlasten (und damit auch eher bereit zu sein, sich auf
schwierige Kommunikationen einzulassen) bildet den Abschluss dieser
Seminareinheit.
Zielgruppe sind vorläufig jene
TouristikerInnen, die direkt, z.B. im Service der Hiotellerie und
Gastronomie tätig sind. Der Ausbau zu einer Seminarreihe für alle in
der gesamten Servicekette beschäftigten MitarbeiterInnen ist geplant.
Seminartermine sind jeweils auf der Infoplattform Barrierefreier
Tourismus- IBFT" unter http://www.ibft.at angegeben. Es empfielt sich
beiden ganztägigen Seminare zusammen zu besuchen, da die Inmhalte
aufeinander Bezug nehmen.
Veranstaltet werden die Seminare derzeit
im ÖHTB (Österreichisches Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör-
und Sehbehinderte http://www.oehtb.at), Humboldtplatz 6, 1100 Wien.
Auch Firmentraining ist selbstverständlich möglich - ich komme gern zu Ihnen.
Beide Seminare werden auch in verkürzter Form (Dauer: 1 Tag oder 2 Halbtage) sowie gerafft als Halbtagesseminar angeboten.
Vorträge und Workshops zum Thema Barrierefreier Tourismus (Dauer: zwischen 2 Stunden und 1 Tag) auf Anfrage

